Zu viele Bücher gibt es nicht!

Eine Berlinerin plaudert über die Leipziger Buchmesse.

Leipzig lauscht: Warum fährst du jedes Jahr zur Leipziger Buchmesse?
Caroline S.: Ich habe irgendwann angefangen, mit meiner Schwester oder Mutter zusammen hinzugehen, weil wir gerne lesen. Jetzt ist es immer eine schöne Gelegenheit, gemeinsam Zeit mit Freunden aus Leipzig zu verbringen und sich über neue Bücher zu informieren.

Besuchst du gerne Lesungen während der Buchmesse oder schlenderst du eher durch die Hallen und guckst dir die Stände an?
Die meiste Zeit laufe ich durch die verschiedenen Hallen und stöbere an den Ständen nach neuen Büchern. Dabei kaufe ich auch oft viel zu viele. Wobei… zu viele Bücher gibt es eigentlich nicht. Meistens lese ich auch gleich ein paar Seiten davon. Man kann ja nicht den ganzen Tag durch die Messe laufen. Wenn ich an einem der Stände aber eine interessante Lesung entdecke, höre ich sie mir auch gerne an.

Hast du schon Pläne für die aktuelle Messe?
Ich habe noch nicht in die Pläne der Buchmesse geschaut, würde aber gern wieder hingehen.

Hast du einen Lieblingsleseort oder eine Lieblingshalle?
Meine Lieblingshalle ändert sich immer mal. Zurzeit die Halle 1, weil es da so viel kulturell und kreativ zu entdecken gibt. Früher war es die Halle 4 mit der Messebuchhandlung, den Noten und dem nordischen Forum.
Lieblingsleseort wäre mein Sessel, aber das meinst du glaube ich nicht. Bezieht sich das auch auf die Messe oder generell?

Das bezieht sich auf ganz Leipzig. Hier sind ja während der Buchmesse auch in der Innenstadt haufenweise Lesungen.
Stimmt! Das müsste ich dieses Jahr mal ausprobieren, wenn was Schönes dabei ist. Dann habe ich wohl keinen Lieblingsleseort in Leipzig. Ich kenne außer der Messe nur noch den »Lehmanns« in der Innenstadt.

Welches Buch liest du gerade und wie bist du dazu gekommen?
Ich lese immer mehrere gleichzeitig. Zurzeit »Das Auge von Hongkong« von Chan Ho-kei – das habe ich im Urlaub im Buchladen bei den Neuerscheinungen entdeckt.

© Atrium Verlag AG

Dann »Calypso« von David Sedaris – das ist mir im Buchladen ins Auge gefallen, weil ich bereits ein anderes Buch von dem Autor habe.

© Blessing
Verlag AG

Zuletzt noch »Schrecklich amüsant – aber in Zukunft ohne mich« von David Foster Wallace – von dem Buch hatte mir mal eine Arbeitskollegin erzählt.

© Kiepenheuer & Witsch Verlag

 

Beitragsbild: Ort des Interviews, der Leipziger Augustusplatz © Victoria Roth


Die Rezensentin:

 

 

Victoria Roth

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