Von Göttern und Nichtsnutzen

»Vom Versuch einen Glücksgott loszuwerden« ─ Lesung und Buchvorstellung.

Arbeitslos, Säufer, Ehefrau weg: Masayuki Kusunoki hat den Tiefpunkt seiner Karriere als Nichtsnutz erreicht, er beschließt etwas zu ändern. Der erste Schritt dazu soll die Entsorgung der kaputten Glücksgottfigur, des Daikoku, sein. Doch das ist einfacher gesagt als getan, denn schließlich kann man einen Gott nicht einfach am Straßenrand zurücklassen, oder?

So beginnt die Irrfahrt voller skurriler Gestalten, welche die erste von zwei Geschichten in dem Werk »Vom Versuch einen Glücksgott loszuwerden« des preisgekrönten, japanischen Autors Ko Machida ist. Gemeinsam mit Anja Dreischmeier präsentiert die Verlegerin Katja Cassing die deutsche Übersetzung. Trotz des kurzen Zeitrahmens von einer halben Stunde erheitert die Geschichte über eine etwas andere Suche nach Glück das Publikum sichtlich.

Die Verlegerin zieht ein positives Fazit: »Trotz der frühen Stunde am Sonntagmorgen sind eine Menge Leute gekommen und haben tapfer bis zum Schluss durchgehalten.«


Die Veranstaltung: Vom Versuch einen Glücksgott loszuwerden, Moderation Katja Cassing, Messe Halle 5 Forum Die Unabhängigen, 20.3.2016, 11 Uhr

Das Buch: Ko Machida: Vom Versuch einen Glücksgott loszuwerden. Aus dem Japanischen von Katja Cassing u. Jürgen Stalph, Cass Verlag, Weimar 2016, 172 Seiten, 22 Euro


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Die Rezensentin: Michelle Jaedeke

 


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