Trance oder Tiefschlaf – Hypnotische Traumreise zu traurigen Monstern und gescheiterten Wissenschaftlern

Eine Art 5D-Kino soll es werden – eine Reise mit allen Sinnen in die Geschichte von Mary Shelleys »Frankenstein«. Der Hypnose-Coach Dominic Memmel versetzt sein Publikum im Sowiewir in der Südvorstadt in hypnotische Trance – oder in Tiefschlaf? »Dein Atem geht stetig auf und ab, wie ein Wind, wie ein Wind am Meer, oder eine… Weiterlesen Trance oder Tiefschlaf – Hypnotische Traumreise zu traurigen Monstern und gescheiterten Wissenschaftlern

Gefragt: Celine von Celines Bücherwelt

Einen kleinen Einblick in »Celines Bücherwelt« gab es in ihrem Gastbeitrag gestern bereits, wo sie uns von einem glücklichen Zufall erzählte, welcher ihr und uns bis heute schöne Momente in der Bücherwelt beschert. Nun haben wir Celine noch einige Fragen gestellt, um sie als Bloggerin noch besser kennenzulernen. Viel Freude beim Lesen!   Was ist… Weiterlesen Gefragt: Celine von Celines Bücherwelt

Über das Schwulsein in der DDR

Christoph Hein liest zum Auftakt seiner Lesereihe bei Lehmanns aus seinem Buch »Verwirrnis«. Die Buchhandlung ist schon gut gefüllt als ich sie betrete, über die Hälfte aller Plätze ist belegt. So voll habe ich noch nie eine Lesung bei Lehmanns erlebt. Im Raum herrscht freudig erregte Stimmung, die Atmosphäre ist genau in der Mitte zwischen… Weiterlesen Über das Schwulsein in der DDR

Zwischen allen Fronten

Lesung aus Aka Morchiladzes Erfolgsroman »Reise nach Karabach« auf der Leipziger Buchmesse. Aka Morchiladze, der eigentlich Giorgi Akhvlediani heißt, ist einer der meistgelesenen Gegenwartsautoren in Georgien. Die Originalausgabe seines ersten Romans »Reise nach Karabach« erschien 1992 in einer vom Zusammenbruch der Sowjetunion gekennzeichneten Zeit. Beinahe jeder Georgier kennt die Erzählung, zumindest die ebenfalls sehr erfolgreiche… Weiterlesen Zwischen allen Fronten

Zwischen Leben und Tod

Lukas Hartmann erforscht in seinem neuen Roman »Ein Bild von Lydia« das Leben einer rätselhaften Frau aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel. Eine breite Treppe führt hinunter in den Ausstellungsraum des Ägyptischen Museums der Universität Leipzig. Alte Landkarten und Schriftzeugnisse aus vergangenen Epochen hängen an den Wänden. In kleinen Glasvitrinen sind Figuren aus Kalkstein, Ton und Marmor… Weiterlesen Zwischen Leben und Tod

Altes erstrahlt in neuem Glanz: Thomas Fritz poliert antike Sagen

Thomas Fritz liest aus seinem Roman »Kinder des Labyrinths« im Antikenmuseum der Universität Leipzig. Gewichtig dreinschauende Büsten römischer Kaiser und Philosophen rümpfen scheinbar die Nasen. Ist es die ungewohnte Betriebsamkeit, die sie in ihrer würdigen Ruhe stört? Links und rechts flankieren die Köpfe den steril gefliesten Boden des Studiensaals – die einen den Lauschenden zugewandt,… Weiterlesen Altes erstrahlt in neuem Glanz: Thomas Fritz poliert antike Sagen

Du bist die Neue Zeit

Tom Saller liest anlässlich des 100jährigen Bauhausjubiläums aus seinem Debütroman »Wenn Martha tanzt« in der Buchhandlung Grümmer. Die kleine Martha wird 1900 im pommerschen Türnow geboren. Vater Otto, Direktor der örtlichen Musikschule, Mutter Elfriede und der Pianist Wolfgang sind ihre drei Eltern. Wolfgang entdeckt Marthas Fähigkeit zu sehen, was sie hört, und zu hören, was… Weiterlesen Du bist die Neue Zeit

»Die Korrekturbögen des Lebens«

Klaus Modick liest in der Bahnhofsbuchhandlung Ludwig aus seinem neuen Künstlerroman »Keyserlings Geheimnis«. Wir alle kennen sie. Momente, in denen wir Dinge tun, die unser Leben maßgeblich prägen. Dabei geht es nicht um wegweisende, bewusste Entscheidungen, sondern um die Folgen unserer Taten. Momente, ab denen sich unser Leben verselbstständigt und wie eine Geschichte fortschreibt. Ähnlich… Weiterlesen »Die Korrekturbögen des Lebens«

»Es ist gut, nicht ganz dazuzugehören«

Bernhard Schlink hat mit »Olga« erneut eine dieser Geschichten eingefangen, die einfach irgendwie und irgendwann passieren, um sie nun, während des Lesefestivals »Leipzig liest«, zu präsentieren. So voll haben sie es schon lange nicht mehr gehabt, wird angemerkt, während auch zum letzten freien Platz des Lesesaals geklettert wird. Es scheint, als gäbe es keinen besseren… Weiterlesen »Es ist gut, nicht ganz dazuzugehören«