Drei Frauen – Drei Generationen – Drei Geschichten

»Haben Sie sich schon einmal gefragt, ob Sie und Ihr Kind eigentlich die gleiche Sprache sprechen?« Diese Frage scheinen sich alle drei Hauptfiguren im Buch »Die Frauen von Kilcarrion« von Jojo Moyes zu stellen. Das Buch dreht sich um Joy, Kate und Sabine und ihre Beziehungen zueinander, aber vor allem um die jeweilige Mutter-Tochter-Beziehung. Jede… Weiterlesen Drei Frauen – Drei Generationen – Drei Geschichten

Wo die guten Tage bleiben

Drei Autor*innen sprechen über ihre Werke und über den Erfahrungsraum (Ex-)Jugoslawien. Mehr Live-Veranstaltungen wären natürlich schön gewesen. Die Veranstalter*innen des »Common Ground«, dem Programm der Schwerpunktregion Südosteuropa für die Jahre 2020 bis 2022, waren am Freitagabend dennoch froh, wenigstens diese eine Veranstaltung mit dem Titel »Die guten Tage« vor Publikum im Garten des Haus des… Weiterlesen Wo die guten Tage bleiben

Eine philosophische Achterbahn der Gefühle

Thea Dorns neuster Roman »Trost« spricht allen, die an scheinbar endlosen Lockdowns verzweifeln, aus der Seele und gibt dabei Aussicht auf einen anderen Umgang mit der Corona-Pandemie. Die 48-jährige Johanna verliert im Sommer 2020 ihre Mutter durch eine Corona-Infektion, nachdem diese die Reisewarnungen ignoriert, trotz wütender Pandemie in den Urlaub nach Italien fliegt und prompt… Weiterlesen Eine philosophische Achterbahn der Gefühle

Natur im urbanen Chaos

Annalena McAfee nimmt uns in ihrem neuesten Roman »Blütenschatten« mit zu einem Entwicklungsprozess, der scheinbar erfahrenen Künstlerin Eve, die es trotzdem schafft, sich immer tiefer in das Chaos des Lebens zu stürzen. Eve Laing ist eine 60-jährige Künstlerin in London, die sich durch ihr abgehärtetes, willensstarkes und orientiertes Verhalten fast immer durchsetzen konnte. Ihre weit… Weiterlesen Natur im urbanen Chaos

»Eine Verachtung aus der Mitte der Gesellschaft mit alternativem Habitus«

Andreas Speit, Journalist, Publizist, Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher, hat mit seinem neuen Buch: »Verqueres Denken. Gefährliche Weltbilder in alternativen Milieus«, einen wichtigen Einblick geschaffen. In eine Szene, eine Bewegung, eine Ansammlung und Versammlung, bestehend aus Menschen aller Gesellschaftsschichten. Mit sachlichem Duktus, zahlreichen verständlichen Beispielen und journalistischer Feinstarbeit bringt Speit Licht in diesen Dschungel, der… Weiterlesen »Eine Verachtung aus der Mitte der Gesellschaft mit alternativem Habitus«

»Wir sollen nämlich gar nicht alle überleben«

Die »Scholomance« ist eine magische Schule, der man lieber fernbleiben möchte. Die Bestsellerautorin Naomi Novik überzeugt mit dem Auftakt ihrer neuen Trilogie, die von einer Magierschule handelt, welche vom Tod ihrer Schüler profitiert. Kein Wunder also, dass für die Einzelgängerin Galadriel nur eins zählt: Überleben. Denn obwohl ihre Chancen in der Scholomance höher sind, als… Weiterlesen »Wir sollen nämlich gar nicht alle überleben«

Sag mir nicht, wer ich bin

Florence Brukowski-Shekete über ihr Leben, kulturelle Identität und Rassismuserfahrungen. Florence Brokowski-Shekete ist und war lange Zeit Lehrerin, Schulleiterin, sowie Schulrätin. Daher ist es passend, dass die Lesung ihres Buches in einem Leipziger Gymnasium stattfindet. Die Veranstaltung wird von der Schuljazzband mit zwei Musikstücken eröffnet, sowie später auch abgeschlossen. Blickt man um sich, sieht man leichtes… Weiterlesen Sag mir nicht, wer ich bin

»Die Bühne fehlt« und noch so einiges mehr

Francis Mohr liest in der Reihe »Leipziger Büchermenschen stellen sich vor« aus seinem Kurzgeschichtenband »Hotel A_toria«. Die Lesebühnen hat die Pandemie besonders hart getroffen. Gerade für lokale und noch unbekannte Autor*innen boten diese immer eine Möglichkeit ihre Texte an die Menschen zu bringen, sich auszutauschen oder auch einfach nur gemeinsam Spaß an und mit Literatur… Weiterlesen »Die Bühne fehlt« und noch so einiges mehr

Auf der Suche nach den verlorenen Traumata

Sharon Dodua Otoo liest aus ihrem Debütroman »Adas Raum« und spricht über die Tradition des Sankofa und warum es eigentlich keine gute Idee war ihren Roman auf Deutsch zuschreiben. Wie geisterhafte Schemen sitzen die wenigen zugelassenen Zuschauenden im Dunklen und blicken zur hellerleuchteten Bühne, auf welcher Otoo und Moderatorin Ellen Schweda in roten Sesseln platzgenommen… Weiterlesen Auf der Suche nach den verlorenen Traumata