Kolumne: Eine Gebrauchsanweisung

Jetzt kann es endlich losgehen: Die Leipziger Buchmesse veröffentlicht das Programm von »Leipzig liest 2016« heute online. Und wie jedes Jahr frage ich mich: Welche der gut 2.600 Veranstaltungen an rund 400 verschiedenen Leseorten soll man denn nun besuchen? Ein Blick ins Programm zeigt sofort, dass die Suche mittels des Veranstaltungstages wenig effektiv ist. Vielmehr bietet es sich an, nach bekannten Namen aus Literatur und Gesellschaft zu suchen. So bin ich schon fündig geworden, wobei mir klar ist, dass die so ausgewählte Veranstaltung gut besucht sein wird.

Also schaue ich auch nach, was außerhalb des Mainstreams liegt – gerade kleinere Verlage bieten einzigartige Bücher, Themen und Lesungen. Mein Tipp: Einfach nach dem Leseort entscheiden. Der Großteil der Veranstaltungen findet nicht auf der Messe statt, sondern über die ganze Stadt Leipzig verteilt. Aber keine Angst: Leipzig ist für eine Metropole – manche nennen die Stadt zugegebenermaßen liebevoll-ironisch »Weltnest« – recht kompakt. Und mit der Straßenbahn, von den Leipzigern »Bimmel« genannt, lässt sich wirklich jeder Ort erreichen. Wer sich auch mit diesen Hinweisen noch nicht entscheiden kann, der muss halt würfeln …


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Bernd Vogel
Wer liest, hat mehr vom Leben. Wer liest und schreibt, hat noch mehr vom Leben und wer dann auch noch zuhören kann, ist dem irdischen Paradies schon verdammt nahe.

 


 

2 Gedanken zu „Kolumne: Eine Gebrauchsanweisung

  1. Oh, wie schön. Die Messe-Vorfreude beginnt… 😉

    Ich freue mich schon auf viele interessante Leipzig-Lauscht-Tipps auf Veranstaltungen 🙂

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