Fünf Fragen für: Elmar Schenkel

Professor für englische Literaturwissenschaft an der Universität Leipzig, Schriftsteller und Übersetzer.

 

Welches Buch haben Sie bis heute nicht zu Ende gelesen?

Fragen Sie lieber, welche Bücher, Plural! Zum Beispiel Cervantes’ »Don Quijote«, Dantes »Die Göttliche Komödie«, Rilkes »Malte Laurids Brigge«. Und noch viele andere … aber ich hoffe, es noch tun zu können, insbesondere Dante.

Wo und wann lesen Sie am liebsten?

Zu Hause im Sessel, nach 22 Uhr, in der Eisenbahn, im Café und in der Sauna (zwischen den Gängen). Ich würde gern auf dem Fahrrad lesen, aber das hat sich als etwas unpraktisch erwiesen.

Welches Buch aus Ihrer Kindheit ist Ihnen in Erinnerung geblieben?

Auch hier: Plural. Enid Blytons »Fünf Freunde«, »Die Schatzinsel« (das Tappen des Blinden Pew am einsamen Gasthaus). Oft ist es nur der Geruch von Seiten, wie zum Beispiel bei Coopers »Lederstrumpf«. Manchmal die Holzschnitte, wie bei »Robinson Crusoe«, oder das Abenteuer um die Ecke, wie in den »Spur«-Büchern.

Welches Buch würden Sie an gute Freunde verschenken?

Kommt auf die Freunde an. Jeder liest gern was anderes. Gerne verschenke ich aber von Benjamin Hoff »Tao Te Puh. Das Buch vom Tao und von Puh dem Bären«. Das hilft und nützt in vielen Lebenslagen auf leichte und erheiternde Weise, bibliotherapeutisch.

Wo kann man Ihnen während der Buchmesse über den Weg laufen?

Am Stand von Fayçal Hamouda, wo mein neues Buch »Transsilvanien Express« erscheinen soll.

 

Foto: Elmar Schenkel. © Rita Singer

Ein Gedanke zu „Fünf Fragen für: Elmar Schenkel

  1. […] Elmar Schenkel ist Professor für Englische Literaturwissenschaft an der Universität Leipzig, Magdalena Kaminska ist ebenfalls Anglistin. Bereits zu Beginn der Veranstaltung betonen sie, dass sie zwar die Bibliotherapie als neuestes Konzept der Psychologie in ihren Grundzügen diskutieren wollen, aber an diesem Abend keine therapeutischen Wirkungen erzielen können. Bibliotherapie ist der Versuch, Krankheiten durch das Lesen bestimmter Bücher zu heilen. So soll zum Beispiel die Lektüre von »Anna Karenina« bei Zahnschmerzen helfen, weil man über den Herzschmerz der Protagonistin des Buches die eigenen Leiden vergesse. […]

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