Fünf Fragen für: Egbert Pietsch

Geschäftsführer des Leipziger Stadtmagazins »kreuzer«.

 

Wo und wann lesen Sie am liebsten?

Der Superlativ in der Frage ist doof. Da gibt’s mehreres. Zum Beispiel morgens im Lesesessel. Auch im ICE sehr gern. Abends im Lesesessel vor Kaminfeuer, also mit Winter draußen. Im Palmengarten auf Decke mit Weinverpflegung, wenn’s warm ist.

Welches Buch aus Ihrer Kindheit ist Ihnen in Erinnerung geblieben?

Nur eins? Ha! Das führte hier zu weit. Das MOSAIK war ein Hit. Aber auch »Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt«. Usw. usf.

Welches Buch würden Sie an gute Freunde verschenken?

Was heißt hier würden? Ein Fehlkonjunktiv in der Frage! Ich verschenke ständig Bücher. Meistens sind die Schreiber ja auch meine Freunde. Derzeit zum Beispiel gern Anke Stellings »Bodentiefe Fenster« oder Jochen Schmidts gesammelte Miniaturen in »Der Wächter von Pankow«.

Wo kann man Ihnen während der Buchmesse über den Weg laufen?

Überall und nirgends. Ich nehme die vollen 32 h mit! Auf und ab, Kusshände werfen, Huldigungen entgegen nehmen, das volle Messeprogramm eben. Ich fühl mich da wie ein Fisch im Frischwasser.

Welches Buch haben Sie bis heute nicht zu Ende gelesen?

»Ulysses« vom Genossen Joyce. Saupeinlich, teilt doch der gute Leopold Bloom mein Schicksal: Er ist Anzeigenkeiler. Also Anzeigenverkäufer.

 

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