25 Jahre Leipzig liest: 2004

In dieser Serie werfen wir jeden Tag bis zur Eröffnung der Buchmesse 2016 Schlaglichter auf 25 Jahre Leipzig liest.

Für die Organisation von Leipzig liest ergibt sich hinter den Kulissen bereits im September 2003 eine kleine, aber wichtige Änderung: Die Organisation des Lesefests, die die Stadt Leipzig bisher noch zu großen Teilen schulterte, übernimmt die Leipziger Messe von nun an allein. Partner bleiben jedoch die Stadt Leipzig, der Börsenverein, der MDR und, neu, das Kuratorium Haus des Buches.

Der erste Buchmessetag wird 2004 sodann von 23.000 Besuchern gestürmt. Bis Sonntag präsentieren sich insgesamt 2.084 Verlage. Zum ersten Mal heißt es nicht nur »Leipzig liest«, sondern auch »Leipzig hört«: Um auf die große Begeisterung des Messepublikums für vertonte Literatur zu reagieren, bündelt die Buchmesse alle Hörbuch-Veranstaltungen in dieser Reihe.

Höhepunkt der Messe 2004: die Verleihung des Deutschen Bücherpreises. Die bekanntesten Gewinner sind Yann Martel aus Kanada und der amerikanische Autor Michael Moore. Martels »Schiffbruch mit Tiger« ist Sieger in der Kategorie Belletristik, Moores »Stupid White Men« gewinnt in der Kategorie Sachbuch.

Das Foto zeigt Juli Zeh bei ihrer Veranstaltung in der einstigen Waschsalon-Bar MagaPon, sie liest aus ihrem Bosnien-Reisetagebuch »Die Stille ist ein Geräusch«.

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