25 Jahre Leipzig liest: 1998

In dieser Serie werfen wir jeden Tag bis zur Eröffnung der Buchmesse 2016 Schlaglichter auf 25 Jahre Leipzig liest.

1998 findet die Buchmesse erstmals in den Hallen des neuen Messegeländes statt – und noch immer gibt es besorgte Stimmen. Trotzdem geht ein Aufatmen durch die Menge der Aussteller, war doch die schlechte Luft in den engen Gebäuden der Innenstadt ein ausschlaggebender Punkt für den Umzug. Außerdem kann die Buchmesse mit dem neuen Platz auch wachsen: Mehr als 1.800 Aussteller aus 34 Ländern präsentieren sich. Die Messehallen bieten zudem Raum für neue Projekte wie die LVZ-Autorenarena, die mit Oskar Lafontaine und Christa Müller eingeweiht wird.

Zeitgleich unterschreiben 3.000 Autoren die sogenannte »Leipziger Erklärung« und sprechen sich für die Buchpreisbindung aus – eine Nachricht, die besonders den Buchhandel im Osten freut, werden doch Verluste durch geringere Kaufkraft befürchtet. Zumindest in der neuen Messebuchhandlung ist davon jedoch wenig zu spüren. Trotz einer Auswahl bekannter Autoren verkaufen sich Bücher über Apfelessig der »Leipziger Volkszeitung« zufolge am besten.

Das Foto zeigt Buchmesse-Direktor Oliver Zille, wie er auf der Pressekonferenz zu Leipzig liest das Programm auf MDR Online vorstellt.

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