Sekundärliteratur und platte Gags

Poetry-Slammer Philipp Scharrenberg im Kupfersaal mit seinem Programm »Germanistik ist heilbar«. Germanistikstudenten haben es nicht leicht. Spätestens seit Bastian Sick und seinem Buch »Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod« sind Germanisten als Korinthenkacker verrufen. In eine ähnliche Kerbe schlägt auch Slam-Poet und Kabarettist Philipp Scharrenberg bei seinem dritten Soloprogramm »Germanistik ist heilbar«. Zwischenzeitlich korrigiert… Weiterlesen Sekundärliteratur und platte Gags

Sächseln oder nicht sächseln – das ist hier die Frage!

Bernd-Lutz Lange liest im historischen Speisesaal des Hauptbahnhofs Leipzig aus seinem Buch »Teekessel und Othello«. Die Buchhandlung Ludwig im Hauptbahnhof lässt kaum erahnen, dass hinter einer sonst verschlossenen Tür ein prachtvoller Saal Schauplatz für Lesungen ist. Wo sich einst Reisende mit Essen stärkten, stehen heute unzählige Holzstühle und ein Pult für den Gast bereit. Die… Weiterlesen Sächseln oder nicht sächseln – das ist hier die Frage!

Gnadenlos gekürzt: Tausend Seiten Kommunismus

Der Kommunismus – vom Ursprung bis zum Niedergang. Gerd Koenen präsentiert seine neueste geschichtliche Abhandlung im Haus des Buches Leipzig. Das Literaturcafé: Ohne großen Pomp, abgesehen von der Überheizung, aber kein Kneipenambiente: Mineralwasser schenken sie hier in Weingläser aus. Stäbchenparkett und Farngewächse, dazu viele Fenster, hinter denen Januardunkelheit die Raumbeleuchtung kontrastiert. Das Logo der Friedrich-Ebert-Stiftung… Weiterlesen Gnadenlos gekürzt: Tausend Seiten Kommunismus

Über den »unbändigen Überlebenswillen«

Anna Andlauer stellt in der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig ihr Buch »Zurück ins Leben« über die Displaced-Persons-Kinderzentren Indersdorf nach dem Zweiten Weltkrieg vor. In der Gedenkstätte für Zwangsarbeit herrscht immer eine Atmosphäre von Herzlichkeit und Dringlichkeit. Herzlichkeit, weil die Anwesenden ein gemeinsames Interesse teilen: die Aufarbeitung der Geschichte des Nationalsozialismus und seiner Verbrechen. Das schnürt… Weiterlesen Über den »unbändigen Überlebenswillen«

Leipziger Meuten

Jugendoppositionen im Nationalsozialismus, speziell in Leipzig. Die Lesung von Johannes Herwig findet in der kleinen Stadtbibliothek in Markkleeberg statt. Inmitten der Bücherregale sitzen die Zuhörer und lauschen Herwigs Debütroman »Bis die Sterne zittern«. Er wirkt selbstsicher und locker, trotzdem ist ihm eine leichte Nervosität anzumerken. Nach einer etwas zu langen Einleitung zur Entstehungsgeschichte des Romans,… Weiterlesen Leipziger Meuten

Interview mit Wladimir Kaminer: »Wenn jemand diese Welt noch retten kann, dann sind es die Frauen«

Wladimir Kaminer wurde 1967 in Moskau geboren und lebt seit 1990 mit seiner Familie in Berlin. Der russisch-deutsche Schriftsteller hat bereits über 25 Bücher publiziert. Außerdem wurden zahlreiche Verfilmungen und Hörbücher zu seinen Werken veröffentlicht. Wir haben den Autor bei der Signierstunde zu seiner Lesung über sein aktuelles Buch »Einige Dinge, die ich über meine… Weiterlesen Interview mit Wladimir Kaminer: »Wenn jemand diese Welt noch retten kann, dann sind es die Frauen«

»Und am Ende landest du bei deiner Mutter – und das ist gut so«

Ein Debütroman vom Freisein und der eigenen Neuerfindung. Ohne zu wissen, wer man eigentlich ist. Im gemütlichen Literaturcafé des Haus des Buches beginnt die Lesung mit Sasha Marianna Salzmann. Es startet mit einem kleinen Abriss ihrer Biografie, vorgetragen sowohl vom Moderator Michael Ostheimer als auch von der Autorin selbst. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf… Weiterlesen »Und am Ende landest du bei deiner Mutter – und das ist gut so«