Der Drache der Fantasy

Markus Heitz stellt seinen neuen Roman »Die Klinge des Schicksals« auf der Fantasy Leseinsel vor.

© Droemer Knaur

Unter tosendem Applaus wurde »der Drache der Fantasy«, Markus Heitz, empfangen. Mit sehr viel Charme und Humor begrüßte er die Zuhörer und fing ein lockeres Gespräch mit dem Moderator an. Als einer der bekanntesten Fantasy-Autoren veröffentlichte Markus Heitz bereits über 40 Bücher und wurde mehrmals ausgezeichnet. Den nationalen und internationalen Durchbruch erreichte er mit seiner Bestseller-Serie »Die Zwerge«. Mit seinen vorherigen Büchern erschuf er wunderbare neue Welten mit fantastischen Wesen und wagt sich mit seinem neuen Roman »Die Klinge des Schicksals« in neue Gefilde. So ruft er eine etwas ungewöhnliche Hauptfigur ins Leben, die auf der Halbinsel Nankān lebt. Diese Heldin ist nicht wie in den meisten Fantasy-Geschichten eine Heranwachsende, die erst zum Helden wird, sondern eine 60-jährige Frau mit dem Namen Danèstra, die in ihrer Welt schon eine lebende Legende ist.

Die größte Gefahr auf diesem Kontinent ist der Wald, der sich unaufhörlich ausbreitet und mit furchteinflößenden Formen und Kreaturen die Menschen vertreibt. Ohne eine Möglichkeit, die Wildnis aufzuhalten, flüchteten die Menschen auf die Halbinsel. Danèstra, die durch ihre Heldentaten den Beinamen »Klinge des Schicksals« erhielt, rettet die geheimnisvolle Kalenia vor dem sicheren Tod. Nachdem sie die Geschichte von Kalenia erfahren hat, muss Danèstra sich der bislang größten Aufgabe stellen, denn Kalenia scheint der Schlüssel zur Rettung des gesamten Kontinents Yarkin zu sein. Die Aufgabe muss die Klinge des Schicksals aber nicht allein bewältigen, denn auf ihrer Reise wird sie von einer Spurenleserin, einem Electorum-Büchsen-Schützen und ihren getreuen Hund begleitet.

Markus Heitz © FinePic, München

Der Moderator versucht geschickt, dem Autor mehr Informationen über das Buch zu entlocken. Dadurch lernen die Zuhörer auch Quent, den Diener eines Zauberers, der sein eigenes Abenteuer erlebt, um an seine Freiheit zu gelangen, und den Schriftsteller Mahetian Tintenfain, der mit den Geschichten über Danèstra reich wird, kennen. Mit diesem Schriftsteller will Heitz den Lesern zeigen, dass es nicht nur schön ist, ein Held zu sein, denn dieser erfindet die meisten seiner Geschichten und rückt damit Danèstra in ein falsches Licht.

Der Autor liest aus seinem Roman das erste Kapitel vor, in dem die junge Rouva den Schrecken der Wildnis kennenlernt. Rouva wohnt mit ihrer Mutter einer Hinrichtung bei. Der Wald, in dem die Hinrichtung stattfindet, schlägt zu und bringt alle Menschen auf grausame Weise um. Nur Rouva überlebt, da sie unter dem Schutz der vier Nebelfrauen steht. Dieses Ereignis schenkt dem Zuhörer ein erstes Bild von der Welt des Buches und erzeugt Spannung. Heitz schafft es, mit seiner Stimme alle in seinen Bann zu ziehen.

Am Schluss dieser Veranstaltung stellt der Moderator eine wichtige Frage: Wird es ein nächstes Buch geben und wenn ja, was passiert in diesem Buch? Markus Heitz bestätigt mit einem breiten Lächeln, dass im Herbst ein neues Buch erscheinen werde. Es soll mysteriös werden, und wir sind gespannt.

Beitragsbild: Markus Heitz stellt seinen neuen Roman vor. © Melanie Rothe


Die Veranstaltung: Die Klinge des Schicksals, Leseinsel Fantasy, Halle 2, 17.3.2018, 15 Uhr

Das Buch: Markus Heitz: Die Klinge des Schicksals. Droemer Knaur, München 2018, 571 Seiten, 16,00 Euro, E-Book 14,99 Euro


 

 

Die Rezensentin: Melanie Rothe

 


 

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