Zehn Jahre L3 – der Countdown

L3_jubiläum

Die Lange Leipziger Lesenacht jährt sich 2015 zum zehnten Mal  – Leipzig Lauscht findet: ein gefundener Anlass zum Gratulieren! Dafür haben wir Schriftsteller aller Jahrgänge auf ihre Lesung zurückblicken lassen. Zehn Satzanfänge rund um ihren Auftritt waren vorgegeben, nun sind wir neugierig, woran sie sich erinnern.

Los gehts im Jahr 2006 und dem Autor Kristof Magnusson:

magnusson_autor_2014_4@gunnar klack

© Gunnar Klack

10 Dinge, die ich von der L3 gelernt habe:

 

Davor:

1. Mit meinem Buch…

… hatte ich kurz zuvor in der Volkshochschule Bergisch Gladbach und in einem kommunistischen Jazzclub in Salzburg gelesen.

2. Bei meiner ersten Veröffentlichung…

… war ich sehr beeindruckt von einem Text von Werner Fritsch, der in derselben Zeitschrift erschien und mit folgenden Worten begann: „Rauch anfangs glaube ich Gewölk seis im Zeitraffer Taubengrau“

Dabei:

3. Am Tag der Lesung…

… herrschte ein wahnsinniger Trubel. Am Eingang eine lange Schlange, Menschen schoben sich zwischen Oberkeller, Schwalbennest und Tonne hin- und her. Das war wie eine eigene kleine Buchmesse. Nur mit weniger verkleideten Teenagern.

4. Die Kollegen…

… haben nach meiner Lesung aufgelegt. Juli Zeh und Wladimir Kaminer, glaube ich. Ich musste auf jeden Fall sehr schnell von der Bühne verschwinden.

5. Wenn ich mein Buch nochmal schreiben könnte, dann…

… würde ich einen bestimmten französischen DJ etwas weniger unsympathisch beschreiben.

Danach:

6. Das Publikum…

… hatte eine unglaubliche Ausdauer und saß sogar auf den Treppenstufen.

7. Mit Leipzig verbinde….

… ich meine Literaturmenschwerdung.

 

Kristof Magnusson bei Leipzig Liest:

Donnerstag, den 12.März im Café Grundmann

Freitag, den 13. März, 12.00-12.30 Uhr, Forum der Unabhängigen Halle 5, Stand E 309

http://www.kristofmagnusson.de/

Auch in diesem Jahr:

http://www.ldrei.de/

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