Adventskalender der Buchwissenschaft Leipzig 2017

Zur Entdeckung des Bibliotops. »Weihnachten: ein besonderer Tag der Völlerei, Trunksucht, Gefühlsduselei, Annahme von Geschenken, öffentlichem Stumpfsinn und häuslichem Protzen gewidmet.« Ambrose Gwinnett Bierce Wir mögen es trotzdem sehr gern und unser besonderes Anliegen ist es wie immer, euch die Adventszeit mit unserem Adventskalender ein wenig literarischer zu gestalten. Die Studierenden des Masterseminars der Buchwissenschaft… Weiterlesen Adventskalender der Buchwissenschaft Leipzig 2017

»Gangbang unterm Weihnachtsbaum«

Eine halbbesinnliche Weihnachtslesung mit Christian von Aster in der Moritzbastei. Braves Schlangestehen unter einem Herrenhuter Stern. Das Publikum der ausverkauften Veranstaltungstonne in der Moritzbastei wartet auf Einlass. Dieser und der Beginn der Lesung verschieben sich um 30 Minuten. Als endlich alle einen Platz gefunden haben, sowohl Sitz- als auch Stehplatz, beginnt die Lesung. Eine Person… Weiterlesen »Gangbang unterm Weihnachtsbaum«

»Also ich fand’s lustig«

Sebastian Lehmann liest im Kupfersaal eigene Texte und mit Google übersetzte Popsongs. Im Mittelpunkt steht sein Buch über Jugendkulturen. Er hätte sich kaum einen ungewöhnlicheren Abend für seinen Besuch in Leipzig aussuchen können. In der Kupfergasse stehen kurz vor Beginn von Sebastian Lehmanns Lesung etliche Einsatzwagen der Polizei. Jeder, der zum Kupfersaal möchte, wird wegen… Weiterlesen »Also ich fand’s lustig«

Ein Abend voll kubanischer Erzählungen

Dennis Freischlad und Daniel Sellier stellen vor: »Diesseits der Tage – Ein Sommer auf Kuba«, Buchhandlung Ludwig im Hauptbahnhof Leipzig.   Der riesige, unter Denkmalschutz stehende historische Speisesaal im Hauptbahnhof Leipzig ist an Eindrücklichkeit kaum zu überbieten. Mit seinen großen Fenstern, den hohen Decken, kunstvoll bemalten Wänden und Kronleuchtern schafft er eine Atmosphäre, die fast… Weiterlesen Ein Abend voll kubanischer Erzählungen

Ein bisschen Spaß muss sein

Katrin Bauerfeind liest aus ihrem Buch »Hinten sind Rezepte drin« und lässt das Leipziger Publikum lachen über »Geschichten, die Männern nie passieren würden«. Licht aus, Ed Sheeran an: Tanzend betritt Katrin Bauerfeind den Raum und macht durch das knackende Mikrofon klar, dass heute nicht nur die Technik, sondern »alles ein bisschen experimentell« wird. Eigentlich hatte… Weiterlesen Ein bisschen Spaß muss sein

»Losergestalten sind eigentlich immer gang und gäbe in meinen Texten«

Eine Lesung im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Buchpremieren Leipziger Autoren« in der Leipziger Stadtbibliothek – Roman Israel stellt seinen Roman »Flugobst« vor. Die Lesung zu »Flugobst« findet im obersten Stockwerk der Leipziger Stadtbibliothek statt. Die etwa 20 Gäste sind bereits frühzeitig erschienen, sitzen schüchtern in den Stühlen und warten auf den pünktlichen Beginn der Lesung. Ungefähr… Weiterlesen »Losergestalten sind eigentlich immer gang und gäbe in meinen Texten«

I will tell you something …

Der irische Dichter Matthew Sweeney erzählt im Leipziger Haus des Buches Geschichten von Hunden, Glasschafen und seiner Tochter. Matthew Sweeney erzählt Geschichten. In seinen Gedichten, vor seinen Gedichten, manchmal unterbricht er sich sogar selbst mitten in einer Gedichtzeile, um eine seiner verschmitzten Anekdoten zu erzählen. In seinem irisch gefärbten Englisch und teilweise auf Deutsch berichtet… Weiterlesen I will tell you something …

Ein Stückchen Russland auf der Couch

Stephan Orth stellt in der Stadtbibliothek Leipzig sein neuestes Buch »Couchsurfing in Russland« vor. »Светит незнакомая звезда« (auf Deutsch: »Leuchtet uns ein unbekannter Stern«) klingt es aus den Lautsprechern und ein Gefühl der Fremde und der Neugier kommt bei mir auf. Die Lesung beginnt mit einem Video. Stephan Orth zeigt zu dem Lied »Nadzieja« von… Weiterlesen Ein Stückchen Russland auf der Couch

An Assoziationsketten durch das Jahrhundert

Im Haus des Buches sollte der ungarische Weltautor Péter Nádas aus seinem neuen Buch »Aufleuchtende Details« lesen. Leider sagte er kurzfristig ab. Wie die Veranstaltung trotzdem funktionierte und warum Nádas diesmal ohne Stil und Fiktion schreiben wollte. Am Telefon wird es mir mehrfach bedauernd mitgeteilt, im Leipziger Haus des Buches sind damit konfrontierte Gäste unangenehm… Weiterlesen An Assoziationsketten durch das Jahrhundert